Jubiläumswanderung – 40. Wanderung der Turnabteilung Männer – Mondsee – Wolfgangsee – Dachsteingebiet

Herrliche Seen und Berge zur Jubiläumswanderung

Ein besonderes Jubiläum war dieses Jahr bei den Männern der Turnabteilung im FV Elsenz angesagt.

40 Jahre Wandern – seit 1976 haben die Turner jedes Jahr eine Mehrtageswanderung durchgeführt.

Dieses außergewöhnliche Ereignis führte die Elsenzer fünf Tage zum Mondseegebiet in Österreich.

Normalerweise sind die Turner im Süddeutschen Raum wie Schwarzwald, Odenwald, Bodensee unterwegs. Nur bei Jubiläen geht es auch schon mal nach Südtirol oder Mallorca.

Übernachtet wurde in einem Gasthof oberhalb des Mondsees. Der dort vorhandene Biergarten mit See – und Bergpanorama wurde hierbei ausgiebig genutzt.

Am ersten Tag erkundeten die 12 Wanderer dann auch schon die Gegend um den Mondsee, rundum schöne Wiesen und Wälder. Am Mondsee war man an der Strandpromenade und im schönen Mondsee – Städtchen mit Klosteranlage unterwegs.

Am nächsten Tag ging es hoch hinaus, eine Gondel brachte die Gruppe auf den Krippenstein. Im Angesicht des alles überragenden Dachsteinmassives wandernd, wurden die „Five Fingers“, eine spektakuläre Aussichtsplattform mit herrlichen Fern und Tiefblicken auf die Bergwelt und die Seenlandschaft besucht. Die Heilbronner Kapelle, die Welterbespirale und die Mammuthöhle, mit beeindruckend riesigen Gängen, standen später noch auf dem Programm. Ein Besuch des mondänen Kaiser und König Kurortes Bad Ischl rundete den Tag ab. Am Tag darauf ging die Fahrt auf die Postalm am Wolfgangsee. Sie ist die größte Almlandschaft Österreichs in 1.200m Höhe, ein Naturparadies, das bezauberte mit einer herrlichen Berg- und Naturlandschaft. Hier wurde auf steilen Serpentinen das „Wiesler Horn“ erstiegen und der Almblumenpfad erkundet.

Am Samstag fuhren die Turner mit der steilsten Dampf-Zahnradbahn Österreichs. Diese dampfte in 45 Minuten von St. Wolfgang auf den 1.783 Meter hohen Schafberg. Auch hier herrliche Aussichten auf die Seen und Berglandschaft des Salzkammergutes und bis zum Alpen Hauptkamm. Stolze 1200 Meter steil abwärts wandernd, die Beinmuskeln glühten, wurde wieder St. Wolfgang erreicht wo ein Besuch des berühmten Hotels „Weisses Rössel“ mit Kuchen – und Eisgenuss nicht fehlen durfte.

Am letzten Tag wurde am Ufer des idyllisch gelegenen Fuschlsee gewandert, zum Mittag gab es an der Seefischerei Fisch aus dem See zu essen. Eine Zille – ein kleines Boot – brachte die Männer wieder nach Fuschl zurück. Sehr schönes Wetter begleiteten die fünf Tage und machten sie zu einem traumhaften Erlebnis.

Dunkle Wälder und große Kuchenstücke

2014 – Spessart

  1. Wanderung der Turnabteilung Männer im FV Sportfreunde Elsenz

Am ersten Tag stand das Kloster Engelberg auf dem Programm.

Wir parkten unsere PKW in Großheubach bei den Parkplätzen am Gasthaus „Bretzel“. Vom Parkplatz ging es ein paar Kilometer entlang dem Main und wir erreichten bald die Abzweigung zum Wald am Busigberg. Dort querten wir die Straße, wanderten durch die Weinberge und kamen zu einem Rastplatz mit schönem Blick nach Miltenberg und Kleinheubach. Am Ratsplatz öffnete sich Werners Rucksack und heraus kam –  ein Frühstücksbuffet wie im 5 Sterne Hotel – Sekt, Lachs Häppchen usw…. Nach dieser Überraschung gingen wir durch die Weinberge, immer den Main im Blick, nach Großheubach zurück. Durch Großheubach kamen wir an den Fuß des Engelberges. Es erwarteten uns nun 612 Stufen die uns zum Kloster Engelberg hinaufbrachten. Wegkapellen mit Passionsszenen und Kreuzwegstationen säumten den Weg nach oben. 1637 wurde diese „Himmelsstiege“ mit den sogenannten „Engelsstaffeln“ angelegt. Sechs Kapellen laden zur Besinnung ein. Am Kloster Engelberg endet auch der unten beschriebene „Eselsweg“. Der geschichtliche Ursprung des „Engelbergs“ lässt sich nicht mehr genau feststellen, ist aber um etwa 1300 zu suchen. Etwa um 1300 wurde auf dem Rulesberg eine einfache Holzkapelle errichtet und dem Erzengel Micheal als Kämpfer gegen die heidnischen Götter gewidmet. So wurde aus dem „Rulesberg“ der „Engelsberg“. Nach einigen „Sühnegebeten“ und fast in Atemnot am Kloster  angekommen konnten wir erst mal den genialen Blick ins Maintal genießen. Die Sicht fiel auf die Staustufe des Main, das Maintal Richtung Miltenberg und Klingenberg und auf den gegenüberliegenden Ort Kleinheubach. Für das leibliche Wohl war in der Klosterschänke gesorgt, mit dunklem Bier vom Fass (auch alkoholfrei;-), einem Schöppchen Wein und einer Brotzeit, waren die vielen Stufen bald vergessen. Durch Wald und Weinberge, gesäumt von einem Weinlehrpfad, erreichten wir wieder Großheubach.

Übernachtet wurde im Waldhotel Heppe bei Dammbach. Große schöne Zimmer, ein Schwimmbad und ein Wellnessbereich wurden gerne genutzt. Die Spezialität des Hauses – richtig arg große Kuchenstücke wurden dabei ausgiebig genossen.

Am zweiten Tag nahmen wir uns die Heppe Schulweg Tour vor. Vom Waldhotel Heppe wanderten wir durch den dunklen Wald zum Steckenberg. Von dort führte uns der Weg vorbei am  Gasthaus Hundsrückhof. Immer weiter durch die Spessartwälder kehrten wir im Gasthaus Oberschnorrhof ein. Nach einer Stärkung  erreichen wir Dammbach im malerischen Dammbachtal im RÄUBERLAND, Durch den schönen Spessartort kamen wir nach Wintersbach und begingen dort den „Alten Schulweg“, einen  Europäischen Kulturweg. Der ausgezeichnete Kulturweg begründet die Südschleife der Kulturwege “zwischen Scharstein und Geishöhe” Unterwegs gab es viel Informatives über den Spessart und die Umgebung. Der Weg wurde früher von den Kindern der Geißhöhe benutzt um zur Schule und nach Hause zu kommen. Durch Oberwintersbach kamen wir jetzt zur Geißhöhe (521m). Die Geißhöhe ist das höchste bewohnte Gebiet im Spessart und ein Weiler des Ortes Dammbach mit ein paar Einwohnern und Einkehrmöglichkeiten. Der Ort hat einen Aussichtsturm –  den Ludwig-Keller-Turm von dem aus wir am Horizont die Skyline von Frankfurt am Main ausmachen konnten. Abwärts ging es nun wieder zurück zum Hotel und zur Kuchentheke.

Der dritte Tag führte uns von Dammbach zum Wasserschloss  Mespelbrunn.

Entlang der Straße nach Weibersbrunn kamen wir zur Dammbachklause, dort gingen wir in die Mühlgasse hinein die uns an den Wald brachte. Nach der Ferschenmühle ging der Weg zur Eselshöhe(439m) hoch. Vorbei am Martinsberg erreichten wir Schloss Mespelbrunn. Das Schloss Mespelbrunn, ein Wasserschloss, steht in der bayerischen Gemeinde Mespelbrunn zwischen Frankfurt am Main und Würzburg in einem abgelegenen Seitental des Elsava-Tals im Spessart. Die Anlage ist seit dem frühen 15. Jahrhundert im Besitz der Familie Echter von Mespelbrunn. Schloss Mespelbrunn verdankt seine Entstehung einer Schenkung des Mainzer Erzbischofs Johann II. von Nassau. Dieser übereignete am 1. Mai 1412 seinem kurfürstlichen Forstmeister Hamann Echter den Platz zum Espelborn, der im Talgrund an einem Weiher am Krebsbach ein unbefestigtes Haus errichtete. Da der Spessart zu jener Zeit ein wilder und unerschlossener Wald war und Hussiten ihn als Zwischenstation für ihre Plünderungszüge nutzten, begann 1427 Hamann Echters gleichnamiger Sohn, aus dem unbefestigten Weiherhaus seines Vaters ein befestigtes Haus mit Mauern, Türmen und einem Wassergraben zu errichten. Nach einer interessanten  „Schlossbesichtigung“ und einem kühlen Bier wanderten wir weiter, den Ort Mespelbrunn rechts liegen lassend, entlang einer Autostraße, nach Heimbuchenthal. Über den Scharstein und vorbei an einer Waldkapelle kamen wir wieder nach Dammbach zurück.

Der vierte Tag brachte uns vom Hotel Heppe Richtung dem Ort Wildensee, dort erreichten wir den sogenannten  „Eselsweg“ den wir ein großes Stück begingen. Der Name „Eselsweg“ kommt von den Salzkarawanen, die im Mittelalter das Salz der Salinen in Orb und Fulda auf dem Rücken der Esel nach Miltenberg trugen, von dort wurde es auf dem Main verschifft. Aus Schutz vor den unwegsamen und feuchten Tälern in denen auch hie und da die berühmten Spessarträuber hausten, wurde der Weg auf den Kammhöhen des Spessarts angelegt. Viele Kultur – Historische Stätten säumten seinen Weg. So sind neben den zahlreichen Bildstöcken, Flurkreuzen und Kapellen das Kloster in Schlüchtern am Anfang und das Kloster Engelberg hoch über dem Main am Ende des Eselsweges besonders hervorzuheben. Den  Dammberg rechts liegen lassend, kamen wir  zur Schutzhütte an der Dreifaltigkeitslärche. Vorbei an Nonnenbild und Heidenplatte überquerten wir dann die Straße nach Wildensee. Über den Grenzweg oberhalb des Wildentales kamen wir wieder zum Hotel zurück. Dort gab es dann das Mittagessen und zum Abschluss nochmal ein riesen Stück Kuchen.

Herrliche Aussichten für die Elsenzer Turnermänner

2015 – Deggenhausertal /Gehrenberg

  1. Wanderung der Turnabteilung Männer im FV Sportfreunde Elsenz

Die Vier-Tageswanderung brachte die zehn Turner-Männer des FV Elsenz dieses Jahr zum „Höchsten“, mit dem Wandergebiet Deggenhausertal /Gehrenberg, 20km oberhalb des Bodensees.

Mit den „Bodensee LandGängen“ verlaufen hier die einzigen zertifizierten Premiumwanderwege im gesamten Bodenseeraum.

Der erste Tag, die Tour „GuckinsLand“,  startete in Markdorf. Schon nach wenigen Metern passierten die Wanderer einen historischen Wasserspeicher. Als nächstes erwartete die Männer an einem Rastplatz ein ausgiebiges „Frühstücksbuffet aus dem Rucksack“, initiiert von einem der Teilnehmer.
Weiter ging es mit einem Anstieg über Waldwege und -pfade, bis schon bald der Gehrenbergturm erreicht war. Dieser dreißig Meter hohe Turm aus Metallstreben begeisterte mit einer fantastischen Fernsicht über den Bodensee bis zu den Alpengipfeln.
Kurz danach  gelangte man zur „Rutsche“, einer der landschaftlich spektakulärsten Attraktionen im Bodenseegebiet: Seit dem großen Erdbeben 1911 verläuft hier ein, fast 30 Meter senkrecht in die Tiefe reichender, Abgrund. Weiter ging es zum Linzgaublick, wieder mit schönen Aussichten. Auf seiner zweiten Hälfte führte der Weg durch malerischen Wald, über zahlreiche Lichtungen, mit dem faszinierenden Ausblick tief ins Hinterland und zu den Alpen als ständigem Begleiter.

Übernachtet wurde im – Berggasthof Höchsten –  direkt auf dem „Höchsten“. Gutes Essen und nettes Personal erwarteten uns. Der dort vorhandene Biergarten mit Alpenpanorama  wurde hierbei auch ausgiebig genutzt.

Am nächsten Tag standen die „Bermatinger Waldwiesen“ auf dem Programm, über Obstwiesen und Waldwege wurden die ersten Aussichtspunkte in Richtung Alpen und Salemer Tal erreicht. Bald danach gelangte man zu besagten Bermatinger Waldwiesen – natürlich gewachsene Wiesenflächen, gesäumt von dichtem Wald und durchflossen von einem schmalen Bach.

Über Feldwege, vorbei an Wiggenweiler und am ehemaligen Kloster Weppach, wurde der Tobel des Weppachbaches erreicht.  Dieser wurde auf, direkt im Wasser liegenden, Trittsteinen überquert.

Nun war es nicht mehr weit bis zu einem Aussichtspunkt, der einmal mehr herrliche Ausblicke auf die nördlichen Gipfelketten der Alpen bereithielt. Weinberge geleiteten hinunter bis an den Rand von Bermatingen, wo die Tour bei Ingrid, einer ehemaligen Elsenzerin, und Thomas endete. Diese sorgten mit einem Willkommensschild und einem ausgiebigen Vesper im Garten für eine große Überraschung bei den Turnern.

Am Nachmittag stand Meersburg auf dem Programm.

Wanderwege durch Weinberge wieder mit viel Aussicht und der Weg an der Uferpromenade des Bodensees entlang, prachtvolle Schlossanlagen, kleine und idyllische Gässchen und schöne Plätze direkt am Bodensee, all das erwartete die Männer in Meersburg. Danach ging es wieder weg vom Trubel.

Auf dem „Höchsten“ gibt es einen Mundartweg. Dieser wurde am Abend noch erwandert.

Auf 11 Tafeln finden sich zu verschiedenen Themenbereichen originelle Ausdrücke, Redewendungen und Sprüche, im Dialekt und „übersetzt“, die für heiteren Gesprächsstoff sorgten. Außer den Sprüche-Tafeln wurden noch die Fußabdrücke von Prominenten bestaunt.
Die „Höchsten“ Tour am dritten Tag führte über Felder mit Aussichten und durch Waldgebiete bis nach Azenweiler. Nach Passieren des Ortes verengte sich der Weg zusehends und zog sich schließlich als schmaler Pfad und regelrechte „Gratwanderung“ hinunter ins Deggenhauser Tal. Danach  wurde der Aufstieg wieder in Angriff genommen, über Wiesen und Wege am Waldrand kam  der „Höchsten“ wieder ins Blickfeld. Er bildet, mit knapp 838 Metern ü. NN, die größte Erhebung zwischen den Vulkanen des Hegau und dem Allgäu. Entsprechend sind die Aussichten aus dem eigens hierfür errichteten Pavillon. Bei klarer Sicht erstreckte sich vor dem Auge der Betrachter ein atemberaubendes Alpenpanorama von sage und schreibe 240 Kilometern Länge! Ein Anblick, bei dem man zuweilen alles vergisst, auch die Zeit.

Wie schon an den ersten beiden Tagen konnten die Elsenzer das Frühstück vor dem letzten Wandertag bei herrlichen Alpenblicken wieder auf der Terrasse genießen.

Die Wanderwege am vierten Tag brachten die Turner über Lichtenegg zum Seeufer des Illmensee, dort wurde ein überdimensionaler Stuhl bestaunt und für eine Pause genutzt. Danach ging es auf dem Uferpfad rund um den Illmensee und über Mariahof – Glashütte zum „Höchsten“  zurück.

Begeistert und beeindruckt von den abwechslungsreichen, stets sehr gepflegten, Wanderwegen,  Ausblicken und dem tollen Wanderwetter wurde der Heimweg angetreten.

 

2008 – Ahrtal

2007 – Saarland

2005 – Vogesen

2004 – Bodensee

2003 – Rhön

2002 – Jungholz

2001 – Südtirol/Dolomiten