FVE Skiausfahrt

Am Wochenende vom 01.02. – 03.02.2019 fand die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des FVE ausgeschriebene Skiausfahrt in Tirols Ski-Dimension Serfaus–Fiss–Ladis statt.

Das FV Elsenz Skiteam

Die buntgemischte Gruppe, bestehend aus 15 Teilnehmern, fand sich um 12.15 Uhr an der Bushaltestelle ein. Der Bus startete pünktlich, und nach dem in Heilbronn und Neuhausen noch weitere Teilnehmer zugestiegen waren, ging es weiter über die A8 und A7 schnurstracks in Richtung Tirol. Nach seiner Begrüßung veranstaltete unser Reiseführer Robbi sofort ein spontanes Speed-Dating. Danach war das Eis zwischen den unterschiedlichen Teilnehmern geschmolzen und die Stimmung im Bus, unterstützt durch fetzige Aprés-Ski-Hits, kochte hoch. Durch zwei spektakuläre gymnastische Einlagen, bestehend aus einem Handstand und einem „rückwärtigen Brückenschlaglauf“ durch den fahrenden Bus, sicherte sich unsere Gruppe gleich den flüssigen Proviant den Robbi dafür ausgelobt hatte. Über den schneebedeckten Fernpass erreichten wir die Raststätte Nassereith. Dort gab es ein leckeres Züricher Geschnetzeltes mit Spätzle „Tiroler Art“. Gegen 21.00 Uhr war das Ziel „Gasthof Gemse“ mit der angeschlossenen Pension „Haueis“ in Zams in Tirol erreicht. Da alles super organisiert war, waren die Zimmer rasch verteilt und bezogen. Adhoc luden die Vorstände noch zu einem Absacker an der Bar ein, und ums umgucken wurde der Frühstücksraum gerockt und die Gruppe „ruderte“ zwischen Bar und Frühstücksbuffet quer durch den Saal.

Am Samstag morgen ging es um 8.00 Uhr los. Einige Teilnehmer taten sich bereits sichtlich schwer zu diesem frühen Zeitpunkt. Punkt 9.00 Uhr saßen wir in der Gondel „Waldbahn“ und aufi ging´s. Bei tollem Neuschnee und zunächst „vernebelter“ Sicht, wurden die ersten Schwünge in den Schnee gezaubert. Rasch klarte es auf, und wir konnten auf den Bergkamm hinauf lifteln. Oben erwartete uns aber ein eisiger und kräftiger Wind. Dies führte dazu, dass die drei „Fliegenden Hirsche“ die Gruppe verließen und den ersten Einkehrschwung tätigten. Die Seniorengruppe, aufgefrischt von zwei jungen Hüpfern, fuhr in geschützte Tallagen ab, und powerte sich dort auf herrlich präparierten Pisten aus. Im „Weiber-Kessel“ wurde gemeinsam die ausgedehnte Mittagsjausen eingenommen. Wie durch ein Wunder fanden auch die „Fliegenden Hirsche“ den Weg dorthin, und wir konnten die Nachmittagstouren gemeinsam fahren. Dann hieß es „Aprés-Ski“ im Schirm an der Talstation. Angeführt von unseren beiden „Alt-Aprés-Ski-Elchen“ war der Schirm rasch in Elsenzer Hand. Erfreulicherweise mischten die anderen Teilnehmer aus unsere Gruppe kräftig mit. Äußerst beschwingt ging es um 18.00 Uhr zurück in die Unterkunft. Dort wartete bereits das 3-gängige Abendmenü. Bei einem fein abgeschmeckten Kürbisrahmsüppchen, einem Riesenschnitzel und anschließendem Kuchendessert ließ man es sich schmecken. Angeschlagen vom Vorabend räumten die „erfahrenen Teilnehmer“ heute rasch das Feld und gingen zu Bett. Was die Jungen noch unternahmen ist dem Berichterstatter nicht bekannt. W

Welch Überraschung am Morgen. Vor jeder Zimmertür waren Hindernisse in Form von Sesseln, Blumentöpfe und dergleichen aufgebaut, so dass man zunächst diese wegräumen musste bevor es zum Frühstück ging. Pünktlich um 9.00 Uhr saßen wir wieder in der Umlaufbahn. Heute machten sich die „Fliegenden Hirsche“ gleich aus dem Staub. Trotz stetigem Schneefall hatten wir beim gemeinsamen Skifahren aber wieder viel Freude. Auf Rat unserer Wirtin fuhren wir in geschützten Waldlagen und zogen dort unsere Spuren in den Neuschnee. Ein toller gemeinsamer Spaß für Jung und Alt. Genauso wie es sein soll! Das abschließende Mittagessen nahmen wir in der bekannten Leithe-Hütte ein. Mit viel Geschick und Mut hat unsere 4-köpfige Vorhut den Platz verteidigt, so dass auch die „Fliegenden Hirsche“, die nach einer Irrfahrt durch das Schneegestöber zwar spät aber noch rechtzeitig zur Truppe gestoßen sind, auch noch Platz fanden. Nach einer letzten Digestiv-Runde für alle, ging es ab ins Tal zum Bus.

Pünktlich um 15.00 Uhr traten wir die Heimreise an. Sofort hatten wir erneut eine riesen Stimmung im Bus, so dass wir über den Arlbergtunnel und die A96, A7 und A8 zwar spät aber doch sehr kurzweilig und sicher Schlag 23.00 Uhr wieder zu Hause waren. Mit einem gebührlichen Dank verabschiedeten wir unseren Fahrer Klaus, und alle Teilnehmer waren sich einig das es eine gelungene, tolle, die Kameradschaft und den Zusammenhalt fördernde Ausfahrt für alle Teilnehmer war.

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