Herrliche Aussichten für die Elsenzer Turnermänner

2015 – Deggenhausertal /Gehrenberg

  1. Wanderung der Turnabteilung Männer im FV Sportfreunde Elsenz

Die Vier-Tageswanderung brachte die zehn Turner-Männer des FV Elsenz dieses Jahr zum „Höchsten“, mit dem Wandergebiet Deggenhausertal /Gehrenberg, 20km oberhalb des Bodensees.

Mit den „Bodensee LandGängen“ verlaufen hier die einzigen zertifizierten Premiumwanderwege im gesamten Bodenseeraum.

Der erste Tag, die Tour „GuckinsLand“,  startete in Markdorf. Schon nach wenigen Metern passierten die Wanderer einen historischen Wasserspeicher. Als nächstes erwartete die Männer an einem Rastplatz ein ausgiebiges „Frühstücksbuffet aus dem Rucksack“, initiiert von einem der Teilnehmer.
Weiter ging es mit einem Anstieg über Waldwege und -pfade, bis schon bald der Gehrenbergturm erreicht war. Dieser dreißig Meter hohe Turm aus Metallstreben begeisterte mit einer fantastischen Fernsicht über den Bodensee bis zu den Alpengipfeln.
Kurz danach  gelangte man zur „Rutsche“, einer der landschaftlich spektakulärsten Attraktionen im Bodenseegebiet: Seit dem großen Erdbeben 1911 verläuft hier ein, fast 30 Meter senkrecht in die Tiefe reichender, Abgrund. Weiter ging es zum Linzgaublick, wieder mit schönen Aussichten. Auf seiner zweiten Hälfte führte der Weg durch malerischen Wald, über zahlreiche Lichtungen, mit dem faszinierenden Ausblick tief ins Hinterland und zu den Alpen als ständigem Begleiter.

Übernachtet wurde im – Berggasthof Höchsten –  direkt auf dem „Höchsten“. Gutes Essen und nettes Personal erwarteten uns. Der dort vorhandene Biergarten mit Alpenpanorama  wurde hierbei auch ausgiebig genutzt.

Am nächsten Tag standen die „Bermatinger Waldwiesen“ auf dem Programm, über Obstwiesen und Waldwege wurden die ersten Aussichtspunkte in Richtung Alpen und Salemer Tal erreicht. Bald danach gelangte man zu besagten Bermatinger Waldwiesen – natürlich gewachsene Wiesenflächen, gesäumt von dichtem Wald und durchflossen von einem schmalen Bach.

Über Feldwege, vorbei an Wiggenweiler und am ehemaligen Kloster Weppach, wurde der Tobel des Weppachbaches erreicht.  Dieser wurde auf, direkt im Wasser liegenden, Trittsteinen überquert.

Nun war es nicht mehr weit bis zu einem Aussichtspunkt, der einmal mehr herrliche Ausblicke auf die nördlichen Gipfelketten der Alpen bereithielt. Weinberge geleiteten hinunter bis an den Rand von Bermatingen, wo die Tour bei Ingrid, einer ehemaligen Elsenzerin, und Thomas endete. Diese sorgten mit einem Willkommensschild und einem ausgiebigen Vesper im Garten für eine große Überraschung bei den Turnern.

Am Nachmittag stand Meersburg auf dem Programm.

Wanderwege durch Weinberge wieder mit viel Aussicht und der Weg an der Uferpromenade des Bodensees entlang, prachtvolle Schlossanlagen, kleine und idyllische Gässchen und schöne Plätze direkt am Bodensee, all das erwartete die Männer in Meersburg. Danach ging es wieder weg vom Trubel.

Auf dem „Höchsten“ gibt es einen Mundartweg. Dieser wurde am Abend noch erwandert.

Auf 11 Tafeln finden sich zu verschiedenen Themenbereichen originelle Ausdrücke, Redewendungen und Sprüche, im Dialekt und „übersetzt“, die für heiteren Gesprächsstoff sorgten. Außer den Sprüche-Tafeln wurden noch die Fußabdrücke von Prominenten bestaunt.
Die „Höchsten“ Tour am dritten Tag führte über Felder mit Aussichten und durch Waldgebiete bis nach Azenweiler. Nach Passieren des Ortes verengte sich der Weg zusehends und zog sich schließlich als schmaler Pfad und regelrechte „Gratwanderung“ hinunter ins Deggenhauser Tal. Danach  wurde der Aufstieg wieder in Angriff genommen, über Wiesen und Wege am Waldrand kam  der „Höchsten“ wieder ins Blickfeld. Er bildet, mit knapp 838 Metern ü. NN, die größte Erhebung zwischen den Vulkanen des Hegau und dem Allgäu. Entsprechend sind die Aussichten aus dem eigens hierfür errichteten Pavillon. Bei klarer Sicht erstreckte sich vor dem Auge der Betrachter ein atemberaubendes Alpenpanorama von sage und schreibe 240 Kilometern Länge! Ein Anblick, bei dem man zuweilen alles vergisst, auch die Zeit.

Wie schon an den ersten beiden Tagen konnten die Elsenzer das Frühstück vor dem letzten Wandertag bei herrlichen Alpenblicken wieder auf der Terrasse genießen.

Die Wanderwege am vierten Tag brachten die Turner über Lichtenegg zum Seeufer des Illmensee, dort wurde ein überdimensionaler Stuhl bestaunt und für eine Pause genutzt. Danach ging es auf dem Uferpfad rund um den Illmensee und über Mariahof – Glashütte zum „Höchsten“  zurück.

Begeistert und beeindruckt von den abwechslungsreichen, stets sehr gepflegten, Wanderwegen,  Ausblicken und dem tollen Wanderwetter wurde der Heimweg angetreten.

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.